Ogam
Alphabet, Ogam
| Ogam Schriftsystem |
Alphabet, Ogam |
Der Unicode-Block Ogam (Ogham) im Beereich von 1680-169F enthält die Zeichen der keltischen Ogam-Schrift. Ogam diente in Irland vor allem dazu Personennamen in Hinkelsteine und andere Gegenstände einzuritzen. Die Ogam-Schrift ist ein Alphabet, in dem verschiedene Kombinationen von waagerechten oder diagonalen, rechts, links oder auf beiden Seiten einer senkrecht angebrachten Grundlinie verlaufenden Strichen die Buchstaben des lateinischen Alphabets kodieren. Je nach Beschreibmaterial kommen auch andere Ausrichtungen vor. In wissenschaftlichen Publikationen wird die Ogam-Schrift meist von links nach rechts geschrieben - Die Schrift läuft ansonsten von unten nach oben und ggf. auf der anderen Seite wieder nach unten. |
Der in den Stein eingeritzte Name wurde immer im Genitiv angegeben, um den Bezug des Steins zur Person zu kennzeichnen (Dies ist der Stein des XY). Bis heute nich vollständig geklärt ist, was die Steine kennzeichnen sollten. Entweder zeigten sie den Landbesitz an oder waren, was wahrscheinlicher ist, Grabmal der bezeichneten Person. Nach einem wesentlich späteren mittelirischen Text wird Etarcomol begraben und an seinem Grab ein Stein mit Ogamschrift aufgestellt. Die meisten Namen sind in archaischem Irisch, also der Sprachstufe vor dem Altirischen etwa 600 n. Chr. gehalten. Seltener sind die Inschriften zweisprachig: Irisch-Latein. In Wales kamen vorrangig Zweisprachige Inschriften vor. Auf einigen Steinen befinden sich auch Runeninschriften oder Kreuze. |
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